Heute Kürbis zweierlei!

So wie die letzten Monate im Sommer scheint es nun auch im Herbst weiter zu gehen: Wir werden von der Sonne und warmen Temperaturen gestreichelt und verwöhnt. 

Trotzdem merkt man den Herbst hier und da. Gestern erst sah ich die ersten Zugvögel zu ihrer langen Reise aufzubrechen. Die Bäume bekommen ohr schönes Indian Summer Kleid: Rot, gelb und Orange. Und am Morgen zieht ein feiner Nebel über die Wiesen und Wälder. Herbst.

Was ich wirklich sehr schön finde sind, neben der zahlreichen Deko die man jetzt draußen findet, die Herbstküche. Ganz vorne der Kürbis in all seinen Sorten und Formen. Allen voran der Hokkaido Kürbis. Für mich echt der praktischste von allen: Man wäscht und entkernt ihn und verarbeitet ihn mit seiner nussigen Schale weiter. Ob nun im Ofen, als Pesto zu Pasta, eingekocht in Weck Gläsern oder backt daraus feine Brötchen und Kuchen…

Und da Kürbis ja nun mal auch herzhaft geht- hier heute mal zwei nicht süße Rezepte!Zum einen meine allerliebste Kürbis Hüttenkäse Tarte und zum anderen die allseits beliebte Kürbis Suppe! Bei beiden Rezepten bedarf es wirklich wenig Aufwand und es schmeckt echt super!

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Ihr braucht

Für eine 24er Tarte Form

Für den Mürbteig

125 gr Butter, kalt

250 gr Dinkelmehl

1/2 TL Salz

1-2 EL Eiswasser

2 EL Walnüsse, fein gehackt

Für die Füllung

2 Becher Hüttenkäse, entwässert

2 Eier, Gr. M

1 kleiner Hokkaido Kürbis

Salz; Pfeffer; Piment d’espelette

1 Apfel, entkernt und in Monde geschnitten

1 EL Mehl

1-2 EL Mandeln, gemahlen

1 Zwiebel, gewürfelt

n.B. Salbei ( Ich liebe die Kombination Salbei – Kürbis) ; Petersilie etc.

Zusätztlich benötigt ihr: Tarteform: Messer; Backpapier; Bratpfanne; Nudelholz; Gabel; Mehl zum ausrollen; Frischhaltefolie;  etwas Rapsöl

So wird’s gemacht: Gebt die Zutaten für den Teig in eine Schüssel und knetet alle zu einer Kugel. Wickelt diese in Folie ein und stellt den Teig für 30 Minuten kalt.

Nun wascht ihr den Kürbis, halbiert und entkernt ihn und schneidet den Kürbis dann in lauter kleine Kürbisspalten/ Kürbismonde. Wascht den Apfel, entkernt ihn und schneidet ihn ebenfalls in dünne Spalten/ Monde.

Heizt den Ofen auf 190° Ober,- und Unterhitze vor.

Gebt die Kürbis und Apfelspalten mit der gewürfelten Zwiebel mit einem TL Rapsöl in die Pfanne und bratet alles für ca. 5 Minuten an. Rollt nun den Teig auf einer bemehlten Fläche aus und kleidet die Tarteform damit aus. Den überschüssigen Teig- richtig- rollt ihr mit dem Nudelholz einfach weg. Stecht ein paar Löcher mit der Gabel in den Boden der Tarte und verteilt die gemahlenen Mandeln darauf.

Vermengt nun den Hüttenkäse mit den Eiern und dem Mehl, würzt kräftig mit Salz und Pfeffer und den anderen Kräutern. Verteilt die Masse auf dem Tarteboden. Jetzt legt ihr, immer abwechselnd und leicht übereinander lappend, die Kürbis und Apfelspalten wie eine Sonne auf die Frischkäsemasse. Würzt nochmal mit Salz und Pfeffer nach und backt das Ganze für ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene, fertig!

Serviert die Tarte am besten frisch aus dem Ofen. Aber auch kalt könnt ihr sie wunderbar vernaschen.

Im übrigen eignet sich die Tarte auch hervorragend für den Sonntagsbrunch oder das Halloweenbuffet!

 

 

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Ihr braucht

für 2 LTR. Suppe

2 LTR. Gemüsebrühe

1 mittlerer Hokkaido Kürbis

2 mittlere Zwiebeln, gewürfelt

1 Boskop Apfel

10 mittlere Kartoffeln, mehlig kochend

5 Möhren, mittelgroß

Ingwer; Salz; Pfeffer; Kurkuma; Madras Curry

Zusätzlich benötigt ihr: Pürierstab; Messer; Sparschäler; Topf; Bratpfanne

So wird’s gemacht: Setzt einen großen Topf mit 2 Liter Gemüsebrühe auf. Nun wascht und entkernt ihr den Hokkaido Kürbis und schneidet ihn mit der Schale zu kleinen Würfeln. Die Äpfel ( der gibt der Sippe eine tolle fruchtige Note)schält, entkernt und würfelt ihr ebenfalls und gebt sie mit dem Kürbis in die Brühe. Nachdem ihr die Kartoffeln und die Möhren gewaschen, geschält und gewürfelt habt gebt ihr auch diese mit in den Topf. Lasst alles zusammen nun für ca. 30 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit schwitzt ihr die Zwiebeln in der Pfanne glasig an, schneidet euch ein ca. 1 cm dickes Stück Ingwer ab, schält diesen und reibt ihn mit in die Pfanne! Gebt anschließend beides mit in den Topf.

Nun nehmt ihr den Topf vom Herd und püriert alles je nach Belieben durch. Ich mag es zb. etwas sämiger, andere vielleicht etwas feiner.  Würzt alles mit Kurkuma, Curry, Salz und Pfeffer. Wer mag nutzt noch ein wenig die Schärfe einer Chili, fertig.

Ihr könnt die Suppe selbstverständlich mit Kürbiskernen, Kürbiskernöl und Kräutern wie Kerbel und Salbei garnieren. Oder frische geröstete Croutons dazu servieren.

 

Ist der Herbst nicht toll? Ich liebe diese einfachen und so schmackhaften Rezepte!

 

 

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